VW-Abgasskandal - versucht VW zu verschleiern?

Rechtsanwalt Vogl vertritt zahlreiche Geschädigte im VW-Abgasskandal. Dabei wird der Standpunkt eingenommen, dass PKWs der Marken VW, Audi, Seat, Skoda (betroffen sind Motoren vom Typ EA 189 - 2.0 TDI, 1.6 TDI, 1.2 TDI - Baujahre 2008-2015) für welche die Erfüllung der Euro-5-Abgasnorm zugesichert war, mit einer Software ausgestattet sind, die unzulässigerweise die Abgaswerte manipuliert.

VW argumentiert, dass keine unzulässige Abschaltvorrichtung eingebaut wurde. Obwohl es VW ein Leichtes wäre dies zu beweisen, verweigert VW jegliche Mitwirkung an der Aufklärung und verhält sich äußerst unkooperativ.

Die Kläger müssen nun beweisen, dass eine unzulässige Abschaltvorrichtung in Gebrauch ist. Dazu muss das Steuergerät „geknackt“ werden. Die Kosten hiefür belaufen sich auf EUR 50.000,-- bis EUR 60.000,00. Ein Aufwand welcher durch Offenlegung der Daten vermeidbar wäre. Es drängt sich der Verdacht auf, dass VW bewusst weiterhin verschleiert.

Wieder einmal muss festgestellt werden, dass die Werbeankündigungen und Werbeversprechen nicht mit dem realen Verhalten von VW übereinstimmen.

v 697/16 sch, 25.10.2016