MPC Holland 43

Die Fondsgesellschaft Dreiundvierzigste Sachwert Rendite-Fonds Holland GmbH & Co. KG (MPC Holland 43) wollte über einen Zeitraum von 10 Jahren drei Büroimmobilien Holland gewinnbringend vermieten und danach die Immobilien verwerten. Den Anlegern wurden Renditen von jährlich 7,5 % und mehr in Aussicht gestellt. Nach 10 Jahren sollten die Immobilien verkauft werden und die Einlage wieder an die Anleger ausbezahlt werden. Das durch die Anleger aufgebrachte Kapital wurde durch ein Bankdarlehen bei der Sparkasse KölnBonn gehebelt.

Insgesamt wurden in den letzten Jahren rund 53,5% der Einlagen an die Anleger ausbezahlt bevor im Jahre 2009 erstmals die versprochenen Renditen nicht mehr ausgeschüttet wurden.
Aktuell stellt sich die Situation für die Anleger dramatisch dar. Die finanzierende Bank hat inzwischen ein deutsches Inkassobüro eingeschaltet und die bisher ausbezahlten Beträge (rund 53,5% der Einlage) bis zum 31.12.2013 fällig gestellt. Darüber hinaus werden unverhohlen gerichtliche Schritte angedroht.

Eine Insolvenz der Fondsgesellschaft und damit ein Totalverlust der Anlage scheint aktuell wahrscheinlich, da sämtliche Sanierungskonzepte scheiterten.
In sämtlichen uns geschilderten Sachverhalten wurden die Anleger nicht ausreichend darüber aufgeklärt, dass erhaltene Ausschüttungen eventuell zurückgefordert werden können, wenn Ausschüttungen tatsächlich eine Rückzahlung der Einlage darstellen würden. Ob eine Rückzahlungspflicht besteht oder nicht, muss daher im Einzelfall geprüft werden.