07.10.2010 - ISB-Info Nr. 2, Geschädigteninformation

Geschädigtengemeinschaft ISB/ISB Vermögensberatung & Versicherungsbüro GmbH

Wir wurden von der ISB ersucht, die Interessen von 230 Personen in den Verfahren rund um den ISB-Indexbetrug geltend zu machen.

Wir haben zwischenzeitlich folgende Maßnahmen gesetzt:

 

  • Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens bezüglich der ISB Vermögensberatung und Versicherungsbüro GmbH
  • Rechtsschutzschadenmeldungen an alle in Betracht kommenden Rechtsschutzversicherer
  • Fälligstellung der Schadenersatzansprüche gegenüber der Wiener Städtischen als Agenturgeber und Haftpflichtversicherer der ISB Vermögensberatung und Versicherungsbüro GmbH
  • Fälligstellung der Schadenersatzansprüche an die Uniqa als früheren Haftpflichtversicherer der ISB Vermögensberatung und Versicherungsbüro GmbH
  • Fälligstellung der Ansprüche gegenüber der Interalpina Handels- und Verwaltungsgesellschaft
  • Fälligstellung  der Ansprüche gegenüber der Fidium Finanz AG, Fidium (Revisionsgesellschaft der Interalpina), Wohlwend, sowie deren Haftpflichtversicherung
  • Fälligstellung der Ansprüche gegenüber der AeW (Anlegerentschädigungseinrichtung für Wertpapierdienstleistungsunternehmen)
  • Fälligstellung der Ansprüche gegenüber der Republik Österreich (mangelnde Beaufsichtigung)

Hinsichtlich der Haftpflichtigen haben wir im Vorfeld bereits umfangreiche Gespräche geführt.

Vorerst versuchen wir, mit allen Beteiligten eine vergleichsweise Lösung herbeizuführen. Wir sind nämlich der Ansicht, dass die Führung von Prozessen für die Geschädigten keinen Vorteil hat, da dadurch nur sehr hohe Gerichts-, Sachverständigen- und Anwaltskosten auflaufen und letztlich der Geschädigte trotz des hohen Aufwandes, welcher entstanden ist, auf der Strecke bleibt.

Von den Firmen "ISB", sowie von der Verlassenschaft nach Manfred Dobler dürfte nämlich aller Voraussicht nach nichts zu holen sein.

Das nächste Meeting in Wien findet noch im Oktober statt. Wir werden Sie über das Ergebnis der Besprechungen auf dem Laufenden halten.

Vogl Rechtsanwalt GmbH v 1231/09 y KI 07.10.10