21.03.2011 - ISB-Info Nr. 8, Geschädigteninformation

In der Angelegenheit ISB gibt es, wie bereits informiert, mehrere Institutionen, welche für eine Haftung in Frage kommen.

Die Hauptproblematik besteht darin, dass für vorsätzliches Handeln kein Versicherungsschutz besteht. Dies gilt insbesondere für das Agieren von Dobler, als auch für die angebliche Prüfung durch liechtensteiner Revisionsgesellschaften.

Auch die staatlichen Institutionen, wie insbesondere die Finanzmarktaufsicht, oder die Anlegerentschädigungseinrichtung der Wertpapierdienstleister (letztere ist ohnehin insolvent) haben mittlerweile ihre Haftung endgültig abgelehnt.

Gesamthaft stellt sich die Situation so dar, dass diejenigen Unternehmen, Institutionen, welche haften, insolvent sind. Jene Institutionen, welche noch Geld hätten, haften aber aller Voraussicht nach nicht.

Wie Sie von uns oder durch Ihren Vermittler informiert sind, streben wir an, die Prozesskosten, welche vor allem durch die Rechtsschutzversicherer zu tragen wären, insoweit sinnvoll zu verwenden, dass dieses Geld nicht für Anwälte, Gerichte und Sachverständige verwendet, sondern den Geschädigten zukommt.

Die Rechtsschutzversicherer haben nunmehr verlangt, eine genaue Aufstellung zu verfassen. Gegenstand der Aufstellung sollte sein, wer wann wie und für welche Risken versichert war. Diese Aufstellung haben wir nunmehr verfasst.

In nächster Zeit sind mehrere Treffen in Wien, aber auch in der Schweiz avisiert.

Erwartungsgemäss ziehen sich solche Angelegenheiten immer ziemlich in die Länge. Realistischerweise kann nicht damit gerechnet werden, dass vor den Sommerferien einen Lösung erzielt wird. Jedenfalls bleiben wir am Ball. Wir bitten Sie daher noch um etwas Geduld. Für Rückfragen stehen Ihnen auch die Vermittler zur Verfügung. Wir halten die Vermittler ständig auf dem Laufenden.

Feldkirch, am 21.03.2011